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Wehr Rampoldstetten leistet wertvollen Beitrag

Freiwillige Feuerwehr Rampoldstetten ist aktiver Mitgestalter des gesellschaftlichen Lebens

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rampoldstetten standen Rückblick und Ausblick zugleich auf der Tagesordnung. Dazu konnte der Vereinsvorsitzende Martin Blenninger zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder begrüßen.

Eingangs dankte man Pfarrvikar Joice Karel für das Zelebrieren des Gottesdienstes, bei dem man der verstorbenen Mitglieder in besonderer Weise gedachte. In bewährter Weise wurden Berichte durch den Schriftführer Sebastian Kiermeier und Kassier Jürgen Hilgers abgegeben. Die Satzungsänderung fand die Zustimmung der Versammlung. Es ging um zeitgemäße Anpassungen, wie Limiterhöhungen, Streichung der Auszahlungsanordnung oder der Wahl des Kassenprüfers, die künftig wie bei der Vorstandschaft im Sechs-Jahres-Turnus sein wird.

Der Vorsitzende ging auf das abgelaufene Vereinsjahr näher ein und informierte über die Vorstandssitzungen, die Glückwünsche zu Geburtstagsjubiläen und auch die verschiedenen Arbeitseinsätze rund um das Feuerwehrgerätehaus. Man beteiligte sich in bewährter Weise an den kirchlichen und weltlichen Festen der Marktgemeinde und besuchte die landkreisweiten Veranstaltungen. Der Feuerwehrverein lud zum traditionellen Pfingstfest ein, zur Jugendweihnachtsfeier und zur Christbaumversteigerung. Dank ging dabei an alle Helfer und Mitwirkenden, die die Veranstaltungen zu einem Erfolg werden ließen. Außerdem fand ein Kehraus-Bratheringessen statt und der Vereinsausflug führte nach München. Fünf neue Mitglieder durfte man aufnehmen, nämlich vier neue aktive Kräfte mit Klaus Wimmer, Julia und Felix Haselbeck und Christian Vilsmeier sowie das fördernde Mitglied Christian Nirschl. Ein abschließender Dank ging an die Kräfte, die die Ortswehr das gesamte Jahr unterstützen: den Markt Frontenhausen, die Fahnenträger, Familie Nützl und Familie Girnghuber sowie an alle Gönner und die Vorstandschaft.


Einsatz- und Übungsdienst

Neumitglieder wurden bei der Wehr Rampoldstetten per Handschlag begrüßt.
Ehrenvorstand Frank Niedermeier wechselt aus Altersgründen in den passiven Dienst. 

Kommandant Christian Hubauer informierte über 141 Mitglieder der Wehr, wobei 67 Mitglieder für den aktiven Dienst am Nächsten am Start stehen. Per Handschlag begrüßte er die Neumitglieder und nahm sie offiziell in den aktiven Dienst auf. Ein Mitglied wechselte jedoch auch in die Altersgarde: Franz Niedermeier. 1977 trat er der Wehr bei und hat sich über die Jahrzehnte hinweg mit viel Einsatz und Leidenschaft eingebracht. Aufgrund seiner Verdienste wurde er bereits zum Ehrenvorstand ernannt. „Du hast nie die Suppe versalzen aber immer für den gewissen Pep gesorgt. Wir möchten die vielen Stunden mit Dir nicht missen“, so Hubauer, der betonte, man hoffe darauf, dass er als Frühschoppenbeauftragter noch lange erhalten bleibt. Zu sieben Einsätzen wurde man gerufen, zwei technische Hilfeleistungen und fünf Brandeinsätze. Es waren insgesamt 90 Aktive im Einsatz. Insgesamt wurden 44 Übungen, Unterweisungen und Infoveranstaltungen abgehalten. Die Gruppenführerausbildung an der Feuerwehrschule Regensburg absolvierte Alexander Tremmel, den Atemschutzlehrgang Klaus Wimmer und Kilian Hilgers. Voll einsetzbare Maschinisten sind außerdem Christian Schwinghammer, Lukas Kaiser und Sebastian Kiermeier. Weitere Fortbildungen stehen noch an.

Der Kalender im Jahresverlauf füllt sich, denn die Leistungsbereitschaft und den Ausbildungsstand gilt es sicherzustellen. Man ist auf einem guten Niveau, wofür Hubauer allen Kräften dankte, die den aktiven Dienst ausüben. In 2026 steht das Leistungsabzeichen wieder an, leitete er zu den umfangreichen Dankesworten über. Am Ende sagte er: „Herr Bürgermeister, ich darf der Gemeinde vermelden, Mannschaft, Fahrzeug und Gerät sind einsatzbereit“.

Die Bürgermeister Dr. Franz Gassner und Nachfolgerin Gaby Seisenberger dankten für den unermüdlichen Einsatz und die Bereitschaft zu helfen und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Es sei großes ehrenamtliches Engagement, das hier zum Tragen komme und Respekt verdiene. „Die Feuerwehr ist weit mehr als nur eine Einsatzorganisation. Sie steht für Zusammenhalt, Kameradschaft und Verantwortung für die Mitmenschen. Genau diese Werte sind es, die eine Gemeinde stark machen“, so Seisenberger. Besonders hoben sie die Jugendarbeit hervor. Viel Zeit und Herzblut werde in die Ausbildung und Begleitung junger Menschen investiert. Damit vermitteln sie nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen, sondern auch wichtige Werte wie Teamgeist, Verantwortung und Hilfsbereitschaft. Diese Arbeit ist von unschätzbarem Wert – für die Zukunft der Feuerwehr und für die gesamte Marktgemeinde.

Kreisbrandmeister Thomas Prinz ging auf das gute Miteinander und die enge Zusammenarbeit der Wehren ein. Den hohen Ausbildungsstand lobte er und auch die Bereitschaft, sich fortlaufend weiterzubilden. Er dankte den Kräften, die sich über Jahre hinweg bereits einbringen aber auch jenen, die sich neu in den Dienst stellen. Jede helfende Hand werde gebraucht und sei wertvoll und wichtig im System „Feuerwehr“.

Anstehende Termine Folgende Termine stehen an:

Maibaumaufstellen am 30. April; der Arbeitseinsatz zum Pfingstfest am 16. Mai, das Pfingstfest am 24. Mai, die Beteiligung am Gründungsfest in Haberskirchen am 7. Juni; das Hallenfest der Wehr Frontenhausen am 7. Juni, das Sonnwendfeuer der Landjugend am 13. Juni, das Sonnwendfeuer der DJK am 20. Juni sowie die Beteiligung an den Gründungsfesten in Mengkofen (5. Juli), Frauenbiburg (12. Juli) und Dornwang (26. Juli). Außerdem wird man beim Auf- und Abbau des Zeltes zum Volksfest Frontenhausen (1./22. August) unterstützen.

 

Quelle: Dingolfinger Anzeiger, Monika Ebnet

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