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33 Teilnehmer beim Wissenstest

Feuerwehren aus Marklkofen und Frontenhausen brachten die Jugend zum Wissenstest

Der Wissenstest für die Jugendlichen der bayerischen Feuerwehren hat sich im Laufe der Jahrzehnte bestens zum Einstieg in die „Feuerwehrlaufbahn“ bewährt. Ab einem Alter von zwölf Jahren ist die Teilnahme möglich. Sechs Lehrthemen sind es, die im jährlichen Wechsel geschult werden. In diesem Jahr stand der Part „Verhalten bei Notfällen“ im Fokus. Als äußeres Zeichen erhalten die Jugendlichen einen Anstecker in den verschiedenen Stufen, vier Stufen sind absolvierbar.

Nun waren Nachwuchsfeuerwehrler aus den fünf Feuerwehren der Gemeinde Marklkofen und des Marktes Frontenhausen im Feuerwehrgerätehaus Frontenhausen zusammengekommen, um sich der Aufgaben zu stellen. Einführend sprach Kreisbrandmeister Thomas Prinz über das diesjährige Thema des Wissenstestes. Er zeigte sich beeindruckt über das Interesse der Jugendlichen am Dienst in der Feuerwehr und auch über die Ausdauer bei der Ausbildung.

Das Verhalten bei Notfällen sei ein interessantes Thema, das das gesamte Feuerwehrleben hindurch begleiten wird. In den Vorbereitungen hat man sich mit den Themen Absetzen eines Notrufs, verschiedene Möglichkeiten zur Alarmierung der Einsatzkräfte, Absichern von Unfallstellen, Ablauf der Rettungskette und vielem mehr beschäftigt. Dieses Themengebiet sei nicht nur für die Feuerwehrler von großem Interesse, damit sollte sich eigentlich jeder Bürger beschäftigt haben. Denn, so erklärte Prinz, jeder ist zur Hilfeleistung verpflichtet. „Ihr seid hier nun gut ausgebildet und somit Vorbild für andere“, betonte er. Der Jugendwissenstest ist übrigens der Einstieg in die Feuerwehrgrundausbildung. Außerdem dankte er allen Kräften, die sich in der Nachwuchsgewinnung und der Ausbildung der Feuerwehrler der Zukunft einbringen.

Anschließend stellte er den Test vor und wünschte den Teilnehmern viel Erfolg. Nach der Auswertung der Fragebögen gratulierte er den Prüflingen zum erfolgreichen Ablegen der Prüfung und konnte abschließend den Teilnehmern die Medaillen in Bronze, Silber und Gold sowie bei Stufe 4 die Urkunde überreichen.

Wissen ist Macht

Als Zeichen der Wertschätzung waren auch Bürgermeister Dr. Franz Gassner, sein Stellvertreter Franz Wimmer und die Zweite Bürgermeisterin Magda Geltinger (Marklkofen) zugegen, um ihre Glückwünsche auszusprechen. „Wissen ist Macht“, betonte Gassner. Man müsse wissen, was man tut und wie man anpackt, führte er aus. Um die Zukunft der heimischen Feuerwehren sei ihm nicht bange, wenn er den Blick in die Runde werfe. Magda Geltinger dankte für das Engagement, das hier zutage gelegt wird. Freizeit wurde aufgewendet, um sich das Wissen anzueignen, eine vorbildliche Sache. Franz Wimmer sieht in den Nachwuchskräften das Feuerwehrerbe in guten Händen. Mit einer gemeinsamen Brotzeit, spendiert von der Gemeinde Marklkofen, ließ man den Prüfungsabend ausklingen.

Aus den fünf Wehren Frontenhausen, Rampoldstetten, Marklkofen, Poxau und Steinberg traten die Nachwuchskräfte beim Wissenstest an.

Folgende Kräfte legten den Wissenstest ab: FF Frontenhausen: Louie Aigner (3), Jonas Gschaider (3), Simon Hoffmann (3), Kai Mittag (3), Johannes Lerbinger (4); FF Marklkofen: Kilian Feser (1), Bastian Kobler (1), Leo Langer (1), Amelie Holly (1), Enis Zeqiraj (1), Maximilian Birx (3); FF Poxau: Antonia Ingerl (1), Simon Ingerl (1), Emilia Hysker (2), Samuel Bach (3), Alexander Huber (4), Luca Lechner (4), Viktoria Zierer (4); FF Rampoldstetten: Florian Dechantsreiter (2), Jonas Denk (2), Markus Hilgers (2), David Huber (2), Florian Kargl (2), Celina Moser (2); FF Steinberg: Lukas Rimbeck (1), Hannes Rischer (1), Johanna Hattenkofer (1), Christoph Valtl (1), Lucas Schwaiger (1), Franziska Deis (1), Lena Heindl (2), Emma Holzleitner (2), Johannes Rau (4).

 

Quelle: Dingolfinger Anzeiger, Monika Ebnet

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