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Feuerwehrler bildeten sich fort

MTA-Abschlussprüfung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rampoldstetten

„Übung macht den Meister“ – das gilt auch für die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte, die sich regelmäßig für ihre Einsätze fortbilden und den Ernstfall entsprechend proben.

Zum Abschluss der Modularen Truppmannausbildung trafen sich nun die Teilnehmer der Feuerwehr Rampoldstetten. Vorangegangen waren die theoretische und praktische Prüfung. Hier wurden der Aufbau einer Löschwasserversorgung und die Personenrettung über die Leiter geprüft. Ebenso standen die Punkte Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen auf dem Programm. Die Modulare Truppausbildung wird aufgeteilt in das Basismodul, Modul Ausbildungsund Übungsdienst sowie Ergänzungsmodule (standortbezogene Geräte und Besonderheiten). Beim Basismodul werden die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten für Truppführer in den Feuerwehren vermittelt. Das Modul Ausbildung und Übungsdienste festigt das Wissen aus dem Basismodul. Die anschließenden Ergänzungsmodule lehren über die in den Feuerwehren stationierten speziellen Gerätschaften. Ziel ist es, die Ausbildung der tatsächlichen Ausstattung der Feuerwehren anzupassen. Sie ist handlungsorientiert und vermittelt praktische und einsatzrelevante Inhalte. In diesen Modulen ist auch die Sprechfunkausbildung eingeschlossen. Bei diesem Weg der Ausbildung wurde Wert auf die Aktivität der Teilnehmer gelegt. Es wird durch die einsatzorientieren Aufgaben das Absitzen von Lehreinheiten vermieden. Auch dienen die Richtwerte der angegebenen Ausbildungsstunden nur als Planungshilfe. Sollten für diverse Themen mehr oder weniger Zeit benötigt werden, entscheidet der Ausbilder darüber. So kann die Ausbildung den Bedürfnissen der Teilnehmer individuell angepasst werden. Zudem ist sie der Einstieg und die Voraussetzung für verschiedene weitere Lehrgänge, die die Feuerwehrler bereits fest im Blick haben, wie Maschinistenlehrgang, Atemschutzgeräteträger oder Gruppenführer. Insgesamt dauert die Ausbildung der jungen Feuerwehrkameraden mehrere Monate, schon vorab legten sie eine Zwischenprüfung ab.

 

Die Feuerwehrler bildeten sich fort und schlossen die Modulare Truppmannausbildung ab.

 

Nach der theoretischen Prüfung sprach Kreisbrandinspektor Helmut Huber zusammen mit Kreisbrandmeister Thomas Prinz Dank und Anerkennung aus. Ausbilder und Auszubildende haben viel Freizeit geopfert und sich intensiv auf die Prüfungsabnahme vorbereitet. Die sehr guten Ergebnisse sprechen dabei für sich. Huber ging darauf ein, dass damit der Grundstock für die weiteren Fortbildungen im Feuerwehrwesen gelegt sind.

Die Feuerwehren leben von und mit ihren ehrenamtlichen Kräften und nur mit entsprechendem Nachwuchs könne der Dienst auch künftig aufrechterhalten werden. Im Ernstfall sei es enorm wichtig, die Grundlagen der Technik zu beherrschen. Daher sei die Ausbildung auch eine Basis für das spätere Einsatzgeschehen.

Die Prüfung legten ab: Sophia Blenninger, Magdalena Blenninger, Anna Dechantsreiter, Paul Baumgartner, Lukas Geltinger, Katrin Girnghuber, Samuel Huber, Carina Hilgers und Kilian Hilgers. Die Ausbildung übernahmen Thomas Zehentner, Stefan Gruber sowie Georg Kobler. Dank ging in diesem Zusammenhang auch an den örtlichen Bauhof, der mit dem Gerüstaufbau am ehemaligen Feuerwehrgerätehaus die Prüfungsabnahme mit Anleitern ermöglichte.

Bürgermeister Dr. Franz Gassner gratulierte abschließend allen Beteiligten und dankte für deren ehrenamtlichen Dienst zum Wohl des Nächsten.

 

Quelle: Dingolfinger Anzeiger, Monika Ebnet

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