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Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Anstehende Jubiläumsfeier war das Thema der Jahreshauptversammlung

 

In weniger als vier Wochen starten die großen Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Ortswehr. Und natürlich wirft dieses Großereignis seine Schatten voraus und war auch bei der Jahreshauptversammlung großes Thema.

 

Festausschussvorsitzender Matthias Kobler informierte die Kameraden über den aktuellen Sachstand. Am Donnerstag, 26. Mai, startet man um 10 Uhr mit dem Frühschoppen und den „Rotzlöffl“ in das Feierwochenende. Der Freitag, 27. Mai, gehört den „3 Männern nur mit Gitarre“, die ab 20 Uhr mit ihrem Kabarettprogramm glänzen. Der Kartenvorverkauf hierzu ist online über www.ff.rampoldstetten.feuerwehren.bayern möglich oder am morgigen Samstag, 7. Mai, von 9 bis 11.30 Uhr am Marktplatz in Frontenhausen. Der Hauptfesttag ist dann der Sonntag, 29. Mai. Hier wird nach dem feierlichen Gottesdienst und dem Festzug ab 14 Uhr das Jubiläum fulminant mit Herb´n Beets ausklingen. Zu all den Veranstaltungen hat man Shuttle-Bus- Linien von Johannisbrunn, Gerzen, Kollbach, Gangkofen, Haberskirchen und quer durchs Vilstal eingerichtet. Außerdem verwies er noch auf die vereinsinternen Veranstaltungen, dem Schön-Wetter-Bitten am Dienstag, 17. Mai, um 18 Uhr in Georgenschwimmbach und am Samstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr zum Totengedenken.

 

Die Feuerwehr Rampoldstetten ist bereit, das 125-jährige Gründungsfest steht bevor.

 

Zur Jahreshauptversammlung selber begrüßte Vorsitzender Martin Blenninger. Dieser dankte Pfarrer Thomas Diermeier für die Gestaltung des Gottesdienstes zum Andenken an die verstorbenen Mitglieder. Der Rückblick zeigte, dass die gesellschaftlichen Ereignisse pandemiebedingt stark eingeschränkt stattfanden. Man beteiligte sich an den kirchlichen Festen und konnte vereinsintern das Brathering- und Presssackessen ausrichten. Umfangreiche Dankesworte richtete er an all jene, die die Ortswehr unterstützen oder sich arbeitstechnisch einbringen.

 

Kommandant Christian Hubauer berichtete aktuell von 130 Mitgliedern, davon 70 aktive Kräfte. Hiervon sind 59 Feuerwehrmänner, vier Feuerwehrfrauen und sieben Feuerwehranwärter. Im Berichtszeitraum war man zu acht Einsätzen gerufen worden, davon zwei technische Hilfeleistungen, zwei Kleinbrände und zwei Großbrände. Es waren 76 Feuerwehrdienstleistende im Einsatz. Er bat darum, dass sich die Kräfte künftig rege an den Übungen beteiligen mögen. Zusammenhalt sei wichtig, im gesellschaftlichen Bereich und gerade eben im Feuerwehrwesen. Es brauche regelmäßige Übungen mit dem von der Marktgemeinde zur Verfügung gestellten Gerätschaften, um für den Notfall bestens gerüstet zu sein.

 

Langjährige Treue und der Nachwuchs

Die Posten der Atemschutzgeräteträger müssen nachbesetzt werden, Benedikt Blenninger und Tobias Nehmer haben sich hierzu bereiterklärt. Weitere Kräfte sind in diesem Bereich gesucht. Neun Jugendliche - Sophia Blenninger, Magdalena Blenninger, Anna Dechantsreiter, Andrea Schuller, Carina Hilgers, Lukas Geltinger, Kilian Hilgers, Samuel Huber und Paul Baumgartner – haben das Jugendleistungsabzeichen abgelegt. Stefan Gruber tritt die Ausbildung zum Gruppenführer und Georg Kobler den Kommandanten-Lehrgang an. Am 8. Oktober steht das Leistungsabzeichen für 31 Kameraden an. Hermann Girnghuber dankte der Kommandant. Er hat nach 20 Jahren das Amt des Atemschutzgerätewartes niedergelegt. Unzählige Stunden hat er eingebracht und sich damit sein Präsent redlich verdient. Als Nachfolger hat sich Matthias Hofer bereiterklärt, Tobias Nehmer unterstützt ihn.

 

Hermann Girnghuber war 20 Jahre Atemschutzgerätewart.

 

Dank ging auch an Gerätewart Hans Eckendörfer. 20 Jahre hat er sich um die Gerätschaften und Fahrzeuge gekümmert. Er hat sein Amt an Rainhard Nussbaum und Andreas Hofer übergeben. Mit dem Wortlaut „Herr Bürgermeister, ich darf vermelden, Mannschaft, Fahrzeug und Gerät sind einsatzbereit“, beendete er seinen umfangreichen Bericht.

 

Wolfgang Gilg (rechts) ist seit 40 Jahren Mitglied. Vorsitzender Martin Blenninger gratulierte.

 

Vorsitzender Martin Blenninger durfte in diesem Rahmen Wolfgang Gilg zu seiner 40-jährigen Vereinsmitgliedschaft gratulieren. Vom 1. Mai 1982 bis 1. Januar 2018 war er aktives Mitglied, 2009 wurde er für 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Ab 2018 war er in den passiven Dienst übergetreten, nahm aber weiterhin an den Veranstaltungen teil. Kreisbrandmeister Thomas Prinz dankte für das Verständnis der Feuerwehrkameraden. Die Feuerwehren sind systemrelevant und mussten und müssen dienstbereit gehalten werden, weshalb die Einschränkungen oft verschärft waren. Das Einsatzstichwort „Brand“ komme vermehrt vor, man sei jedoch vielseitig gefordert. Daher dankte er allen für den ehrenamtlichen Dienst und die gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Dr. Gassner freute sich über die starke Mannschaft und auf die bevorstehenden Feierlichkeiten, bei denen er die hohe Ehre der Schirmherrschaft innehat.

 

Quelle: Dingolfinger Anzeiger, Monika Ebnet

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