Drei wunderbare Festtage durfte die Freiwillige Feuerwehr Rampoldstetten im Sommer feiern. Nun war man zusammengekommen, um Danke zu sagen. Dazu war man zunächst in Altenkirchen zur Dankandacht versammelt, wo Diakon Franz Lammer in seiner Predigt in den Abend einleitete.
„Heute schließt sich der Kreis. Ein wunderbares Fest wurde gefeiert, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.“ Einen Grund für diese Feier hatte man: Er laute 125 Jahre im Zeichen von Hilfeleistung und Gemeinschaft. Und als äußeres Zeichen dieser Gemeinschaft trage man die Fahne mit sich, ob bei freudigen Anlässen oder auch auf dem letzten Weg der Kameraden. In seinen Worten ging er auf Studien ein, die belegen, dass dankbare Menschen glücklicher und gesünder sind. Und eine solche Studie besage eben auch, dass man Dankbarkeit lernen könne. Was diese Studien belegen, sagte Jesus schon vor 2 000 Jahren im Gleichnis vom dankbaren Samariter.
Lebendiger Rückblick
Im Gasthaus zur Post in Kollbach konnte dann Vorsitzender Martin Blenninger die Gäste willkommen heißen und zum gemeinsamen Essen einladen. Bilder liefen dabei im Hintergrund, welche die Ereignisse nochmals lebendig ins Gedächtnis riefen. Er blickte auf vier Jahre Arbeit des Festausschusses zurück mit Start im März 2018.
17 Kameraden wurden in das Gremium gewählt, den Vorsitz übernahm Matthias Kobler. Viele Sitzungen gab es, ob zur Bestimmung der Größe des Festes, der Rahmenbedingungen und viel Organisatorisches. Die Festwiese wurde bereits vorbereitet, der Patenverein informierte und die Übernahme verschiedener Ämter wurde getroffen. Als Festmutter konnte Martina Hilgers gewonnen werden. Die weiteren Damen waren Verena Schuder (Festbraut), Carina Hilgers (Patenbraut), Sophia Blenninger, Anna Dechantsreiter und Eva Schwinghammer als Bänderdamen. Wer hatte auch ahnen können, dass 2020 plötzlich alles anders ist.
Die Festdamen erhielten ein Erinnerungsgeschenk.
Im Laufe des Jahres ließ man sich für 2022 einen Ersatztermin eintragen, was sich im Nachhinein als gute Entscheidung herauskristallisierte. Festmutter-Bitten und Schirmherrn-Bitten hat man nach den geltenden Vorgaben in 2021 abhalten können. Als dann Ende März dieses Jahres die Entscheidung der Regierung kam, Volksfeste finden statt, „da war für uns klar, unser Fest findet auch statt“. Vom 26. Mai bis 29. Mai feierte man dann gebührend. „Ich bedanke mich bei allen, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dass es ein unvergessliches Erlebnis geworden ist“, fasste er zusammen. Den Bänderdamen, Fest- und Patenbraut überreichte man ein Erinnerungsgeschenk, ebenso der Patenbraut der Freiwilligen Feuerwehr Frontenhausen, Christina Weinzierl. Festmutter Martina Hilgers war vom ersten Tag an mit viel Herzblut bei der Sache. Sie dankte der Feuerwehr für die große Ehre, die ihr damit zuteil wurde und hatte das gemeinsame Gruppenbild in vergrößerter Form für den Gruppenraum als Erinnerung mitgebracht. Vier Jahre hat man rund 80 verschiedenen Themenpunkte abgearbeitet.
Der Festausschuss wurde mit Spezial-Feuerlöschern ausgestattet.
Sie bekamen einen Spezial-Feuerlöscher, damit jegliche Brände künftig gelöscht werden können. Ihnen stand der Vorsitzende Matthias Kobler voran. Mit 100 Prozent hat er angepackt, sich mit vollem Einsatz engagiert und so den Grundstock für das erfolgreiche Fest gelegt. Viele Stunden absolvierte er im Gruppenraum, wohl noch mehr daheim. „Für mich bist Du der Garant für den Erfolg des Festes gewesen“ und das Ergebnis gebe ihm Recht. Ihm und auch seiner Frau Claudia dankte man ebenfalls mit einem Präsent. „Mit dem heutigen Tag hab ich das Amt Festausschussvorsitzender ad acta gelegt“, doch ohne die vielen Helfer wäre das Fest nicht zu dem geworden, was es war, fasste Matthias Kobler zusammen.
Vorstand Martin Blenninger dankte Ehrenfestmutter Silvia Schwinghammer mit einen Blumenstrauß.
Martina Hilgers überreicht der Vorstandschaft der Feuerwehr Rampoldstetten ein Erinnerungsbild.
Quelle: Dingolfinger Anzeiger, Monika Ebnet